Wann ist ein Bild eigentlich fertig?

Wann ist ein Bild eigentlich fertig?

Wann ist ein Kunstwerk eigentlich fertig? Eine Frage, die sich wohl viele Kunstschaffende immer wieder stellen. Auch ich beschäftige mich beim Malen regelmässig damit. Umso mehr habe ich mich gefreut, meine Gedanken dazu im Zweifellos Podcast von Lisa Scheler teilen zu dürfen.

Für die Folge «Künstler gefragt: Wann ist ein Bild fertig?» hat Lisa fünf Kunstschaffende eingeladen, ihre ganz persönliche Sicht auf diese Frage zu schildern. Entstanden ist eine spannende Sammlung unterschiedlicher Perspektiven auf den kreativen Prozess.

 

Wann ist für mich ein Bild fertig?

In meiner abstrakten Malerei gibt es keinen festen Ablauf und auch keinen klar definierten Endpunkt. Manche Bilder entstehen innerhalb weniger Stunden, andere entwickeln sich über Wochen oder sogar Monate. Nicht selten verändert sich ein Werk während des Malens komplett und hat am Ende wenig mit meiner ursprünglichen Vorstellung gemeinsam.

Dabei gehören auch Zweifel und Frustration zum kreativen Prozess. Manchmal hilft es mir, ein Bild eine Weile stehen zu lassen, es aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder zu fotografieren.

Letztlich entscheide ich selbst, wann ein Werk fertig ist. Nämlich dann, wenn es sich für mich stimmig anfühlt und ich nichts mehr hinzufügen oder wegnehmen möchte. Perfekt muss es deshalb nicht sein.

 

Fünf Perspektiven, eine Frage

Neben mir kommen in der Podcastfolge auch Madlen Klemm, Nicole Bertschus, Margitta Weber und Ekke Scholz zu Wort. Jede und jeder bringt eigene Erfahrungen und Gedanken mit. Gerade diese unterschiedlichen Sichtweisen machen die Folge interessant.

Ein herzliches Dankeschön an Lisa für die Einladung und die Möglichkeit, einen Einblick in meinen kreativen Prozess zu geben.

Die gesamte Folge kannst Du Dir hier anhören: Jetzt den Zweifellos Podcast auf Spotify anhören

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